FAQs2017-05-31T11:59:06+02:00

FAQs – Häufig gestellte Fragen

Sportler2016-05-11T10:06:13+02:00

Sportpsychologie München bietet Training, Coaching und Therapie für Sportler aller Leistungsklassen und Sportarten sowie für ambitionierte Menschen außerhalb des Sports. Bei Interesse können Sie uns über das Kontaktformular per Email oder telefonisch gut erreichen. Je nach Anliegen und freien Kapazitäten werden wir dann einen passenden Kollegen für Sie finden, mit dem Sie einen ersten Beratungstermin vereinbaren. Dort können Sie gemeinsam Ihr Anliegen klären, erste Lösungsansätze erarbeiten und das weitere Vorgehen planen.

Trainer2016-05-11T10:07:04+02:00

Sportpsychologisches Know-how ist für Trainer, egal in welchem Leistungsbereich, ein entscheidendes Werkzeug zum Erfolg. Sportpsychologie München bietet daher Weiterbildung und individuelles Coaching speziell für Trainer an die sich in diesem Bereich weiterentwickeln wollen. Je nach Situation können im individuellen Coaching z.B. die Arbeit an Kommunikation und Körpersprache, die Klärung der Rolle als Trainer oder die gemeinsame Reflexion gruppendynamischer Prozesse im Vordergrund stehen. In Trainerfortbildungen bieten wir unterschiedliche Workshops und Seminare an, in denen sportpsychologische Themen interaktiv und spannend vermittelt werden. Weitere Infos finden Sie auch unter: Für Trainer

Bei Interesse können Sie uns über das Kontaktformular per Email oder telefonisch gut erreichen. Je nach Anliegen und freien Kapazitäten werden wir dann einen passenden Kollegen finden und das weitere Vorgehen gemeinsam mit Ihnen planen.

Eltern2016-05-11T10:07:41+02:00

Wenn Kinder leistungsorientiert Sport treiben, sind die Eltern die wichtigste und wertvollste Unterstützung. Die Eltern werden dabei mit verschiedensten Herausforderungen und Fragen konfrontiert, die weit über „normale“ Erziehungsaufgaben hinausgehen. Das Team von Sportpsychologie München unterstützt Sie als Eltern bei dem Bemühen eine gesunde Entwicklung im Leistungssport zu ermöglichen. Die Beratungsangebote liegen in den Bereichen der psychologischen Entwicklung, der Kommunikations- und Konfliktmanagementfähigkeiten sowie der Supervision, um Ihre Elternrolle zu reflektieren und zu stärken. Weitere Infos finden Sie auch unter: Für Eltern

Bei Interesse können Sie uns über das Kontaktformular per Email oder telefonisch gut erreichen. Je nach Anliegen und freien Kapazitäten werden wir dann einen passenden Kollegen für Sie finden, mit dem Sie einen ersten Beratungstermin vereinbaren. Dort können Sie gemeinsam Ihr Anliegen klären, erste Lösungsansätze erarbeiten und das weitere Vorgehen planen.

Vereine & Verbände2017-05-31T11:59:12+02:00

Sie interessieren sich für Sportpsychologie und möchten wissen wie dieses Thema als wichtiger Baustein für die Entwicklung Ihrer Athleten etabliert werden kann?

Das Team von Sportpsychologie München verfügt über langjährige praktische Erfahrung bei der Entwicklung von sportpsychologischen Aus- und Weiterbildungskonzeptionen in Verbänden und Vereinen. Ob Impulsvortrag oder Workshopreihe – wir entwickeln in Absprache mit Ihnen ein maßgeschneidertes Angebot für Ihren Bedarf.

Bei Interesse können Sie uns über das Kontaktformular per Email oder telefonisch gut erreichen, um einen Vorbeprechungstermin zu vereinbaren.[/fusion_builder_column][/fusion_builder_row][/fusion_builder_container]

Medien2016-05-11T10:08:59+02:00

Soweit es unsere tägliche Arbeit zulässt, nehmen wir uns gerne Zeit für Medienanfragen. Wir bitten Sie dabei zu berücksichtigen, dass wir keine spekulativen Aussagen zu einzelnen Sportlern, Mannschaften oder tagesaktuellen Ereignissen treffen.

Sollten Sie Presseanfragen an uns haben, bedenken Sie bitte, dass wir uns hauptsächlich im Leistungssport bewegen und dies auch als unsere vorrangige Kernaufgabe betrachten.

Praktika2016-05-11T10:09:31+02:00

Vielen Dank für Ihr Interesse an einem Praktikum bei Sportpsychologie München. Leider sind bei uns momentan keine Praktika möglich. Wir planen aber in Zukunft ggf. die Einrichtung einer Praktikumsstelle. Wann dies so weit sein wird, ist leider derzeit noch nicht absehbar. Sollten Sie Interesse an einem Praktikum, haben können Sie uns gern eine kurze Nachricht mit Ihren Kontaktdaten zukommen lassen. Wir werden ihre Anfrage dann unverbindlich in unsere Interessentenliste aufnehmen und Ihnen per E-Mail Bescheid geben sollte ein Praktikum möglich sein.

Sportverbände2016-04-13T16:01:01+02:00

Die Sportpsychologen vom SPM arbeiten seit vielen Jahren eng mit unterschiedlichen Sportverbänden zusammen. Dabei betreuen sie die Spitzensportler des Verbandes im Training und Wettkampf oder leisten mit Workshops und Seminaren Nachwuchsarbeit. Dr. Kai Engbert ist beispielsweise leitender Sportpsychologe des Snowboardverband Deutschland e.V. und betreute die deutschen Snowboarder bei den Olympischen Spielen 2010 und 2014. Dr. Thomas Ritthaler betreut die deutschen Biathleten und Nils Bühring arbeitet eng mit dem Deutschen Golf Verband zusammen. Dort betreut er Amateure und Profis der Nationalmannschaft (Herren).

Einzelcoachings2016-04-13T16:02:18+02:00

In den letzten Jahren arbeiteten wir von SPM mit vielen unterschiedlichen Spitzen- sowie ambitionierten Hobbysportlern aus über 30 verschiedenen Sportarten zusammen. Das Spektrum reicht dabei vom Olympiasieger bis hin zum talentierten Nachwuchssportler. Aufgrund unserer Schweigepflicht und dem Schutz der Privatsphäre unserer Klienten können wir selbstverständlich keine Namen nennen.

Wissenschaft2016-04-13T16:02:37+02:00

Die Sportpsychologie ist eine junge Disziplin. Jedes Jahr werden neue Konzepte und Methoden entwickelt. Durch die aktive Teilnahme an Tagungen und einen engen Kontakt zu mehreren Hochschulen wie z.B. der TU München sind wir dabei am Puls der Zeit. SPM konnte zusätzlich in mehreren vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) geförderten Forschungsprojekten wichtige Beiträge zur Entwicklung neuer Methoden leisten.

Interessante Links:
Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp)
http://www.bisp-sportpsychologie.de

Wie finde ich einen sportpsychologischen Experten in meiner Nähe?2016-03-22T15:09:28+01:00

Die Expertendatenbank auf dem Sportpsychologieportal des Bundesinstituts für Sportwissenschaft (BISp) enthält eine große Anzahl qualifizierter Experten für die sportpsychologische Betreuung im Spitzensport. Mit Hilfe dieser Datenbank können Klienten unkompliziert Kontakt aufnehmen. Alle Experten wurden nach klaren Kriterien in die Datenbank aufgenommen, so dass ein hohes Maß an Qualifikation flächendeckend gewährleistet ist. Dazu ist es möglich die Experten nach unterschiedlichen Kriterien (z.B. Entfernung zum Wohnort; Sportartexpertise) zu filtern. SPM ist darüber hinaus mit einer Vielzahl an Sportpsychologen in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz verknüpft. Sollten Sie eine Empfehlung von uns in Ihrer Nähe wünschen, können Sie gerne Kontakt mit uns aufnehmen.

Expertensuche in der Datenbank des BISp:
http://www.bisp-sportpsychologie.de/SpoPsy/DE/Kontaktportal/SuchmaskeAssistent/suche_node.html

Arbeitsgemeinschaft Sportpsychologie (asp)2016-03-22T15:17:47+01:00

Die Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie (asp) vertritt die Interessen der Sportpsychologie im universitären und im außeruniversitären Bereich. Sie hat aktuell 391 ordentliche Mitglieder (Stand: Juli 2015). Ziel der Gesellschaft ist die Förderung und Weiterentwicklung der Sportpsychologie in Forschung, Lehre und in den Anwendungsfeldern des Leistungs-, Breiten- und Gesundheitssports. Alle Coaches von SPM sind Mitglied bei der asp.

Die asp bietet Weiterbildungscurricula im Leistungs- und Gesundheitssport an. Absolventen schließen die Weiterbildung als
Sportpsychologische/r Expertin/e (asp-Curriculum Leistungssport) bzw. Sportpsychologische/r Expertin/e (asp-Curriculum Gesundheitssport) ab.

Das Organ der asp ist die Zeitschrift für Sportpsychologie (Hogrefe Verlag).

Trainerausbildung / Vorträge2016-03-22T15:14:32+01:00

Trainer sind die Personen, die für gewöhlich die meiste Zeit mit dem Sportler verbringen. Sie haben die Möglichkeit auch mental auf ihre Sportler einzuwirken oder sportpsychologische Elemente ins Training zu integrieren. Darum ist eine sportpsychologische Schulung für interessierte Trainer von besonderer Bedeutung. Die Sportpsychologie ist mittlerweile auf allen Ebenen und Qualifikationsstufen der Traineraus- und -fortbildung ein wichtiges Element. Im Rahmen der Ausbildung erhalten Trainer praxisorientiertes Handlungswissen zur sportpsychologischen Betreuung im Leistungssport. Dabei orientieren sich Themen und Schwerpunkte der Traineraus- und fortbildung am individuellen Bedarf und Ausbildungsstand der Trainer. Dementsprechend werden sowohl allgemeine Themen wie Führung, Kommunikation oder Coaching genauso behandelt wie Spezialthemen z. B. der Umgang mit Eltern oder der Umgang mit Jugendlichen in sensiblen Entwicklungsphasen (z. B. Pubertät).

Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit zwischen Trainer und sportpsychologischem Experten?2016-03-22T15:15:27+01:00

Idealerweise streben wir eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem entsprechenden Trainer an. Dabei hat es sich bewährt den Sportpsychologen als Teil des Funktionsteams und als Spezialisten für den Bereich Psyche und mentale Stärke zu betrachten. Dies unterstützt die Integration der sportpsychologischen Arbeit als normalen Teil des Trainings (ganz ähnlich zu anderen Bereichen wie etwa bei der Integration von Experten für Konditions- oder Koordinationstraining). Aus dem Austausch zwischen dem Sportpsychologen und den Trainern entwickeln sich oft nützliche Varianten zum Training von mentaler Stärke (z. B. Simulation von Wettkampfmerkmalen).

Coach the Coach: Unterstützung für Trainer. Was ist das?2016-03-22T15:16:26+01:00

Bei der sportpsychologischen Unterstützung von Trainern geht es immer wieder um Themen wie Führung, Kommunikation oder effektives Coaching. Experten für die sportpsychologische Betreuung im Spitzensport übernehmen dabei vielfach die Rolle von Optimierungsbeauftragten. Das heißt, das generelle Ziel jeder „Coach-the-Coach-Maßnahme“ besteht darin, die Trainer zu unterstützen, dass Athleten und/oder Teams ihr volles Leistungspotential abrufen können. Dazu unterstützen sportpsychologische Experten bei der gezielten und systematischen Arbeit an mentaler Stärke und entwickeln Führungs- und Coachingkompetenzen. Vielfach gilt: Viele Trainer machen bereits eine Menge intuitiv richtig und die sportpsychologischen Experten unterstützten sie dabei ihre bereits sinnvollen Ansätze zu systematisieren, zu ordnen und fortzuführen.

Dr. Kai Engbert: Mentales Training im Leistungssport2017-05-31T11:59:12+02:00

Diese Übungssammlung richtet sich an Trainer und Sportpsychologen, die ein Mentales Training mit jungen Sportlern planen und durchführen möchten. Zu sechs zentralen Themenbereichen (Visualisierung, Entspannung, Aktivierung, Konzentration, Routinen, Motivationsstrategien, Zielsetzung, Selbstbewusstsein, Umgang mit Angst sowie Teamgeist) werden konkrete, praxiserprobte Übungen mit unterschiedlicher Schwierigkeit vorgestellt. So können sowohl Einsteiger als auch erfahrene Sportler verschiedenster Sportarten profitieren. Die dazu passenden Arbeitsmaterialien sind in Form von Anleitungen, Arbeitsblättern und Handouts als Druckvorlage auf der beiliegenden CD enthalten.

Bestellung: Sie können das Buch zum Buchhandelspreis von EUR 19,50 inkl. 7% MwSt. bequem per E-Mail bestellen. Die Lieferung innerhalb Deutschlands ist kostenlos. Nach Bestellung und Angabe der Lieferadresse erhalten Sie eine Rechnung über den zu zahlenden Betrag. Sobald dieser eingegangen ist, wird Ihnen das Buch/ die Bücher umgehend zugesandt.

Mentales Training im Leistungssport – ein Übungsbuch für den Schüler- und Jugendbereich

  •  ISBN 978-3-938023-63-1
  •  160 Seiten, deutsch
  •  Softcover, Format 17 x 24 cm
  •  Buch mit CD
  •  EUR 19,50
Beratung für Eltern2016-03-22T15:21:47+01:00

Wenn Kinder leistungsorientiert Sport treiben, sind die Eltern die wichtigste und wertvollste Unterstützung. Die Eltern werden dabei mit verschiedensten Herausforderungen und Fragen konfrontiert, die weit über „normale“ Erziehungsaufgaben hinausgehen:

  • Wie ist schulische Ausbildung und Leistungssport zu vereinbaren?
  • Wie kann das Kind unterstützt werden, angemessen mit Erfolgen und Rückschlägen oder Verletzungen umzugehen?
  • Wie könnte die Kommunikation in der Familie auch bei Problemen positiv und lösungsorientiert gestaltet werden?
  • Was kann dafür getan werden, dass die elterliche Zuwendung unabhängig von (sportlichen) Erfolgen wahrgenommen wird?
  • und viele andere Fragen…

Das Team von SPM unterstützt Sie als Eltern bei dem Bemühen körperliche und seelische Gefahren für Ihr Kind abzuwenden und eine gesunde Entwicklung im Leistungssport zu ermöglichen. Die Beratungsangebote liegen in den Bereichen der psychologischen Entwicklung, der Kommunikations- und Konfliktmanagementfähigkeiten sowie der Supervision, um Ihre Elternrolle zu reflektieren und zu stärken.

Elternrolle2017-05-31T11:59:12+02:00

Eltern spielen bei der Entwicklung und Reifung ihrer Kinder zu erfolgreichen Sportlern eine wichtige Rolle. Diese birgt viel Entfaltungs- aber auch Konfliktpotenzial mit dem eigenen Kind und dem Trainerstab. Bei Fragen und Unsicherheiten unterstützen wir Sie gerne dabei, Ihre Rolle im „Team“ ihres Kindes zu finden und aktiv leben.

Was kostet die sportpsychologische Betreuung?2016-03-22T15:27:10+01:00

Unsere Honorare orientieren sich an der Gebührenordnung für sportpsychologische Leistungen (GOSP 2012). Die Honorare zu Ihrer speziellen Fragestellung besprechen Sie im Erstkontakt mit Ihrem Sportpsychologen. Dies hängt auch davon ab, wie viele Sitzungen und welche Art von Terminen (z.B. Wettkampfbeobachtung in einer anderen Stadt) für Ihr Anliegen passend sind. Darüber hinaus bestehen über Kaderzugehörigkeit oder einzelne Sportverbänden auch weitere Finanzierungswege oder andere Herangehensweisen bzgl. sportpsychologischer Leistungen.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten einer sportpsychologischen Betreuung?2016-03-22T15:27:57+01:00

Im Bereich der Psychologie übernehmen Krankenkassen in der Regel psychotherapeutische Behandlungen, die sich an die Diagnose einer klinisch relevanten, psychischen Störung anschließt. Sportpsychologische Betreuung und Beratung ist keine Psychotherapie. Hierbei geht es um die Unterstützung von Menschen, die sich für eine Schwierigkeit oder Herausforderung im sportlichen Kontext professionelle Beratung wünschen. In der Regel übernimmt die Krankenkasse daher die Beratung nicht. Allerdings gibt es manchmal andere Finanzierungsmöglichkeiten, z.B. über Verbände oder Kaderzugehörigkeit.

Wie läuft das bei Kaderathleten?2016-03-22T15:28:28+01:00

Kaderathleten haben je nach Verbands- und Kaderzugehörigkeit oft die Möglichkeit, eine sportpsychologische Betreuung über den Verband abzurechnen oder zumindest finanziell unterstützen zu lassen. Ob diese Möglichkeit für Sie zutrifft, müssten Sie mit Ihrem Trainer, verantwortlichen Sportdirektor oder dem betreuenden Olympiastützpunkt klären.

Psychische Erkrankungen im Spitzensport2016-03-22T15:32:18+01:00

Psychische Erkrankungen im Spitzensport wurden lange Zeit nicht in der Öffentlichkeit, aber auch nicht in der Forschung thematisiert. Erst in den letzten Jahren sind psychische Störungen im Spitzensport, wie beispielsweise Depressionen, Burnout oder Essstörungen und ihre Folgen für die Betroffenen in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt.

Bei der Prävention bzw. frühzeitige Erkennung psychischer Probleme im Spitzensport spielt der Sportpsychologe eine zentrale Rolle. Alle Kolleginnen und Kollegen bei SPM verfügen über unterschiedliche psychotherapeutische Zusatzqualifikationen, so dass hier zu vielen Bereichen psychischer Störung Know-How direkt verfügbar ist.

Aufgrund der rasanten Entwicklungen in der internationalen Forschung und der steigenden Relevanz des Themas „Psychische Gesundheit im Leistungssport“ wurde z. B. auch die Initiativen “MentalGestärkt” gegründet. Sie wird durch die Robert–Enke-Stiftung den DFB finanziert und ist am Psychologischen Institut der DSHS Köln angesiedelt. Dr. Kai Engbert von SPM ist ebenfalls Mitglied im Expertenkreis von “MentalGestärkt”.

Welche Rolle spielen Psychopharmaka in unserer Arbeit?2016-04-13T11:51:37+02:00

Als Psychologen und Sportwissenschaftler sind wir nicht berechtigt, Psychopharmaka in unserer Arbeit einzusetzen. Dies obliegt ausschließlich Ärzten und Psychiatern. Die Unterstützung des Klienten durch Psychopharmaka spielt im sportpsychologischen Prozess normalerweise keine Rolle. Sollte das Verhalten des Klienten uns jedoch Anlass dazu geben über tiefgreifende psychiatrische Maßnahmen nachzudenken, sind wir in der Lage den Klienten im Rahmen des Erstgesprächs über eine evtl. medikamentöse Behandlung zu informieren und ein Gespräch mit einem entsprechenden Arzt zu ermöglichen.

Exemplarischer Ablauf einer Betreuungssitzung2016-03-22T15:33:30+01:00

Unsere Sitzungen dauern in der Regel 50 Minuten. Zunächst werden relevante aktuelle Geschehnisse sowie etwaige Übungen, die in der letzten Sitzung vereinbart und seitdem durchgeführt wurden besprochen. Wir arbeiten dann weiter am Prozess und schauen in jeder Sitzung, ob alte Themen bereits als abgearbeitet eingestuft werden können und ob sich neue Themen ergeben haben. Am Ende der Sitzung reflektieren wir jeder zunächst für sich, dann gemeinsam die stattgefundene Sitzung und vereinbaren die nächsten Schritte des weiteren Vorgehens.

 

Wie viele sportpsychologische Sitzungen werden empfohlen?2016-03-22T15:34:08+01:00

Eine generelle Antwort auf die Frage wie viele Termine nötig sind kann nicht gegeben werden. Die Antwort auf die Frage ist maßgeblich vom Thema und Ihren zeitlichen Ressourcen abhängig. Das Angebot wird dann individuell auf Sie abgestimmt!  Bei der Verarbeitung einer Niederlage reichen oft schon ein bis zwei Sitzungen. Bei übergreifenden sportpsychologischen Themen sind mehrere Sitzungen und eine Prozessbegleitung sinnvoll. Manchmal ist es zweckmäßig, sich wöchentlich zu treffen, aber auch längere Intervalle haben ihre Berechtigung. Entsprechend betreute SPM in der Vergangenheit Sportler sowohl in einzelnen Sitzungen als auch in Prozessen die sich über mehrere Jahre erstreckten.

Schweigepflicht2016-03-22T15:34:36+01:00

Psychologen sind nach der Berufsethik für Psychologinnen und Psychologen und nach § 203 StGB verpflichtet, über alle ihnen in Ausübung ihrer Berufstätigkeit anvertrauten und bekannt gewordenen Tatsachen zu schweigen, soweit nicht das Gesetz Ausnahmen vorsieht oder ein bedrohtes Rechtsgut überwiegt. Die Schweigepflicht von Psychologen besteht auch gegenüber Familienangehörigen der ihnen anvertrauten Personen. Ebenso besteht die Schweigepflicht von Psychologen gegenüber ihren Kollegen und Vorgesetzten. Wenn mehrere Psychologen oder Psychologen und Ärzte gleichzeitig dieselben Klienten/ Patienten beraten oder behandeln, so sind die mitbehandelnden Fachkollegen und Ärzte untereinander von der Schweigepflicht insoweit befreit, als die Klienten/ Patienten nicht etwas anderes bestimmen. Die Schweigepflicht entfällt gegenüber den Mitarbeitern und Gehilfen von Psychologen, die notwendigerweise mit der Vorbereitung oder Begleitung ihrer Tätigkeit betraut sind. Ansonsten entfällt die Verpflichtung zur Verschwiegenheit nur bei einer Entbindung von dieser durch die ihnen anvertrauten Personen. Die der Schweigepflicht unterliegenden Tatsachen, Befunde und Beratungs- bzw. Behandlungsergebnisse dürfen anonymisiert weiterverwendet werden, sofern ausgeschlossen ist, dass Rückschlüsse auf die Patienten/ Klienten möglich sind. Mitarbeiter von Psychologen sind über ihre Pflicht zur Verschwiegenheit zu belehren, und diese Belehrung ist schriftlich festzuhalten.

Rahmenbedingungen für die Betreuung2016-03-22T15:35:17+01:00

Individuelle Einzelgespräche finden in den eigenen Praxisräumen von SPM statt. Dort gibt es auch gute räumliche Möglichkeiten für kleinere Gruppensitzungen. Erfordert der Auftrag eine sportpsychologische Betreuung am Trainings- oder Wettkampfort, so kann dies flexibel ein- und auch mehrtägig realisiert werden. Die Coaches von SPM sind abhängig von jeweiligen Auftrag stundenweise, halb- oder ganztägig sowie mehrtägig zu buchen.

 

Generelle Arbeitsweise & Philosophie2017-05-31T11:59:12+02:00

Unsere  Arbeitsweise in der sportpsychologischen Betreuung ist klar, transparent und wissenschaftlich fundiert. Das heißt: Alle Methoden und Techniken sind dem Klienten bekannt, bevor sie angewendet werden und können i.d.R. durch wissenschaftliche Befunde erklärt werden. Innerhalb der Beratung passiert nichts, was der Klient nicht möchte und nichts, was nur durch Magie oder ähnliche übersinnliche Kräfte zu erklären ist. Die Philosophie der sportpsychologischen Betreuung lautet Hilfe zur Selbsthilfe. Der Klient sollte im Verlauf der Zusammenarbeit die mentalen Techniken immer besser selbständig anwenden können und die sportpsychologische Betreuung soll eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung und Selbstverantwortung unterstützen. Deshalb werden zu keinem Zeitpunkt Abhängigkeitsverhältnisse zwischen Klienten und sportpsychologischen Expert/innen etabliert bzw. gefördert.

Gruppen vs. Einzelangebote2017-05-31T11:59:12+02:00

Sportpsychologische Betreuung kann sowohl in Einzel- als auch in Gruppensitzungen stattfinden. Individuelle Fragenstellungen können in Einzelsitzungen deutlich besser und intensiver besprochen und auf den Klienten zugeschnittene Lösungsansätze entwickelt werden. Für Aufträge, die eine Athleten-Athleten-Beziehung oder Athleten-Trainer Beziehung betreffen, ist möglicherweise ein Gruppensetting angebracht.

Der Erwerb von sportpsychologischen Grundfertigkeiten z.B. im Bereich Visualisierung oder Entspannung kann sowohl im Rahmen einer Einzelbetreuung als auch in Kleingruppen erfolgen.

Maßnahmen zum Teambuilding finden vorzugsweise mit der kompletten Mannschaft und gegebenenfalls auch gemeinsam mit dem Betreuerstab statt.

MentaltrainerIn vs. SportpsychologIn2016-03-22T11:21:49+01:00

In der Praxis werden beide Begriffe oft synonym verwendet. Der wesentliche Unterschied liegt in den teilweise sehr unterschiedlichen Qualifikationen dieser Personengruppen. Weder Qualifikationsstandards, noch ethische Arbeitsgrundsätze zum Selbstverständnis in Beratung und Coaching sind bei Mentaltrainerinnenn und Mentaltrainern transparent flächendeckend einheitlich. Von daher sind Ausbildungshintergrund, Qualifikationen und Haltung zur sportpsychologischen Tätigkeit innerhalb dieser Personengruppe stark schwankend. Hinzu kommt dass sich jede/r Mentaltrainer/in nennen darf. Egal ob diese Person ihr Handwerk über mehrere Jahre oder nur im Rahmen eines Wochendkurses gelernt hat.

Der Begriff Psychologe ist hingegen geschützt und universitär ausgebildeten Diplompsychologen sowie Masterabsolventen des Faches vorbehalten. Damit ist strenggenommen auch der Titel Sportpsychologe geschützt. Da sich jedoch auch Sportwissenschaftler sportpsychologisch ausbilden lassen können, wurde der Begriff “Sportpsychologischer Experte” für Sportwissenschaftler mit sportpsychologischer Zusatzausbildung eingeführt.

Welche Qualifikation bringen die Sportpsychologen bei SPM mit?2016-03-22T11:26:58+01:00

Alle Berater/Coaches von SPM sind nach den Richtlinien der Arbeitsgemeinschaft Sportpsychologie (asp) ausgebildet: Sie besitzen einen universitären Ausbildungsabschluss auf Diplom oder Masterniveau (i.d.R. Psychologie oder Sportwissenschaft oder einer Kombination mit dem Masterabschluss Sportpsychologie). Sie haben eine postgraduale Weiterbildung im Bereich Sportpsychologie absolviert z.B. über  Weiterbildungscurricula der asp Sportpsychologie im Leistungssport bzw. Sportpsychologie im Gesundheitssport. Ihre Expertise ist durch ihren Ausbildungshintergrund (Universitätsabschluss plus Weiterbildungscurricula), Supervision und Praxiserfahrung ist damit begründet und eindeutig nachvollziehbar. Darüber hinaus verfügen alle Coaches über eine therapeutische Zusatzausbildung.

Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie:
http://www.asp-sportpsychologie.org/

Abgrenzung: Was machen wir nicht?2016-04-13T11:50:04+02:00

Als gut ausgebildete Sportpsychologen fühlen wir uns bei SPM dieser Ausbildung auch verpflichtet. Unsere Methoden, Trainingsformen und Techniken sind wissenschaftlich begründet und sehr oft durch Studien im Bereich der Psychotherapie evaluiert. Wir setzen also „anerkannte“ Bausteine zu einem individuellen Programm zusammen und denken uns nicht einfach irgendwelche toll klingenden Tipps aus. Daher gibt es bei uns auch keine spektakulär klingenden “Guru-Verfahren” und unseriöse Versprechen wie „Mental stark in 2 Sitzungen  – dank der super XY-Therapie“.

Woher kommen die Methoden?2016-03-22T13:57:09+01:00

Die von den erfahrenen Coaches von SPM eingesetzten Interventionen sind allesamt in der Praxis bewährte Methoden (“best practice”), die zum größten Teil auch bereits wissenschaftlich evaluiert werden konnten. Alle Sportpsychologen von SPM waren neben ihren praktischen Erfahrungen im Leistungssport im Anschluss an Ihr Studium wissenschaftlich tätig. Aus verschiedenen Forschungsprojekten zu den Themen Stress, Selbstzugang, Vorstellungstraining, Bewegung und Kognition sind zahlreiche peerreviewte Fachartikel, aber auch anwendungsbezogene Fachbücher hervorgegangen.

Mentales Training im Leistungssport – ein Übungsbuch für den Schüler- und Jugendbereich
http://www.amazon.de/Mentales-Training-Leistungssport-%C3%9Cbungsbuch-Jugendbereich/dp/3938023635

Qualitätssicherung bei SPM2016-04-13T16:09:44+02:00

Die Qualitätssicherung der sportpsychologischen Betreuung bei Sportpsychologie München erfolgt auf verschiedenen Ebenen. Zum einen verfügen alle Coaches über eine fundierte Ausbildung und weitreichende Erfahrung in der Praxis. Wir orientieren uns dabei an den strengen Ausbildungs- und Fortbildungsverpflichtungen des Dachverbandes der deutschen Sportpsychologen, der Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie (asp).

Zum anderen erfolgt im Rahmen von regelmäßigen internen und externen Intervisionen/Supervisionen ein Austausch über die Angemessenheit, Güte und Wirksamkeit der eigenen sportpsychologischen Betreuungs- und Beratungsleistungen.

Last but not least nutzen wir als eine der wichtigsten Quellen zur Evaluation unserer Arbeit: Das persönliche Feedback unserer Klienten!

Was machen Sportpsychologen?2017-05-31T11:59:12+02:00

Sportpsychologen beschäftigen sich mit allen Themen und damit verbundenen Fragestellungen, die den Kopf und die Psyche im Leistungs- und Gesundheitssport betreffen. Dazu zählen zum Beispiel: der Umgang mit Nervosität, sich passende Ziele zu setzen, sich besser konzentrieren können, Stress- und Erwartungsdruck in den Griff bekommen. Beim Sportpsychologen müssen Athlet/innen weder auf die Couch, noch werden sie genötigt, ihre gesamte Lebensgeschichte auszubreiten. Vielmehr wird gezielt mental trainiert und an psychischen Kompetenzen (z.B. Konzentration) gearbeitet. Dafür gibt es etablierte Methoden wie zum Beispiel das “Mentale Training”, das die Fähigkeit verbessert realistische Vorstellungsbilder zu entwickeln. In diesem Sinn kann die Sportpsychologie als Krafttraining für den Kopf verstanden werden.

Wie verbreitet ist Sportpsychologie in Deutschland ?2016-03-22T11:17:37+01:00

In den letzten Jahren ist es im deutschen Spitzensport erst normal, dann selbstverständlich geworden, die psychisch-mentalen Leistungsreserven mit professioneller Hilfe auszuschöpfen. Ganz erheblich zu diesem Sinneswandel hat sicherlich die Beschäftigung von Hans-Dieter Hermann als Sportpsychologe der Herrennationalmannschaft des Deutschen Fußball-Bundes beigetragen, der seit 2004 bis heute die Mannschaft sportpsychologisch betreut (siehe unten). Das damit verbundene mediale Interesse und die zunehmend seriösen Berichterstattungen über die Aufgaben und Tätigkeiten des „DFB-Sportpsychologen Herrmann“ haben geholfen, neben den in den nachfolgenden Kapiteln aufgeführten Maßnahmen, vorhandene Missverständnisse und Vorurteile der angewandten Sportpsychologie in der Öffentlichkeit und insbesondere in der Sportpraxis abzubauen und gleichzeitig neugierig zu machen auf die Möglichkeiten und Einsatzgebiete der sportpsychologischen Arbeit im Spitzensport.

Interessante Links:

Das Team hinter dem Team
http://www.dfb.de/die-mannschaft/team-hinter-dem-team/psychologe/dr-hans-dieter-hermann/

Coaching Competence Cooperation
http://www.ccc-network.de/

Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie
http://www.asp-sportpsychologie.org/